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Das Revier

Das Revier

Der Weg ist das Ziel ...

Das Kranichbootrevier umfasst den Rhin und Seen inmitten der Ruppiner Schweiz von Lindow bis zum Molchowsee kurz vor Alt Ruppin, ohne eine Schleuse durchfahren zu müssen.


 Charakter & Besonderheiten

Am südlichen Rand der Mecklenburger Seenplatte im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land  befindet sich das aktuelle Revier des Kranichbootes. Inmitten des Ruppiner Seenlandes liegt es windgeschützt in einem ruhigen, grünen Uferbereich am Rande der Drei-Seen-Stadt Lindow vor Anker.

Der Reiz des Reviers entlang des Flüsschens Rhin und seiner langgestreckten Seen liegt in seinem unzersiedelten, ursprünglichen Charakter.

Der Wechsel der Eindrücke und Stimmungen zwischen den jeweiligen weiten Seen- und den ruhigen, beschaulichen Fluss- und Kanallandschaften ist äußerst attraktiv.

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    Gudelacksee & Insel Werder

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    Südufer der Insel am Morgen

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    Blick von der Insel

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    Mit dem Kranichboot auf dem Möllensee

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    Wurzel-Schauspiel im Uferbereich

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    Das Kranichboot auf dem Rhin unterwegs

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    Fischreiher im Naturschutzgebiet

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    Im 'Amazonasgebiet' des Rhin ...

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    Ein einsames Boot startet in die Nacht ...

"Vor der Haustür" des Kranichboot-Liegeplatzes befindet sich der 438 Hektar große und bis zu 36 m tiefe Gudelacksee, der auch in heißen Sommern die wohl beste Wasserqualität zum Baden bietet. An der stattlichen Insel Werder (großteils in Privatbesitz mit ökologischer Landwirtschaft und Teichen sowie einem Kinderprojekt) darf auch Rast gemacht und sie darf sogar auf einem kleinen Weg zu Fuß umrundet werden (unter Beachtung der ausgewiesenen Verhaltensvorschriften).

Der Lindower Rhin führt weiter zum völlig inmitten von Wäldern liegenden romantischen Möllensee.

Überraschender Höhepunkt im weiteren Verlauf des Flüsschens Rhin* dürfte für jeden der erstmalige Anblick und das Durchfahren einer wohl einmaligen Wasserlandschaft in unseren Breiten sein: Die letzten Kilometer vorm Erreichen des Zermützelsees lassen vergessen, dass man sich mitten in Deutschland befindet. Eine von schwimmenden Rundhölzern geschützte, u. a. von Fischreihern, -Adlern und vielen anderen Wasservögeln bewohnte, urwüchsige Sumpf-Auen-Landschaft ("Fristower Plagge") breitet sich vor den Augen des staunenden Betrachters aus, der sich plötzlich in einem Amazonasgebiet wähnt ...

Auf dem Zermützelsee* ist man dann wieder in einer touristisch geprägten, jedoch reizvoll in die Wälder der Ruppiner Schweiz eingebetteten Landschaft mit teils hundertjährigen Ferienhäusern sowie Campingplätzen und dem seit 1936 bestehenden Waldmuseum. An dieser Stelle gab es bisher unseren Tipp, mit dem Schlauchboot oder einem Kanu einen lohnenden Abstecher durch das Rottstielfließ auf den abgelegenen, romantischen Tornowsee* (für Motorboote gesperrt - Elektroboote frei) zu unternehmen, um hier Stille zu genießen. Ab sofort sind die Kranichbootgäste nun aber selber in der privilegierten Situation, den See mit dem elektrifizierten Hausboot leise und emissionsfrei befahren und genießen zu dürfen! 

Das Revier für Mieter des Kranichbootes endet nach dem Tetzensee* auf dem Molchowsee* vor der Alt Ruppiner Schleuse Neumühle. 

* | Dabei sind die (Akku-)Reichweite des Bootes bzw. das Nachladen mit Sonnenstrom jeweils stark abhängig von Fahrweise, Windverhältnissen, Jahreszeit und Sonnenschein-Dauer sowie den zur Verfügung stehenden Urlaubstagen (Mietdauer).

Für "Natur-Genießer", die eine beschauliche, langsame Fahrt, vielmehr noch aber das Verweilen auf dem Wasser mit seinen ganz besonderen Momenten lieben, ist es jedoch in aller Regel nicht entscheidend, wieviele Seen letztendlich mit dem Kranichboot befahren wurden (die direkte Revier-Ausdehnung, ohne Abstecher oder Seerundfahrten, beträgt immerhin mindestens 23 Kilometer). Im Vordergrund stehen da meist ganz andere Reize ...
 

Hauptsaison

Klar - die wunderschöne Ruppiner Schweiz liegt nicht im einsamen Mittelschweden, ist aber dafür schnell zu erreichen und selbst für viele Berliner - die Hauptstadt ist nur ca. eine knappe Autostunde von Lindow entfernt - immer noch ein "Geheimtipp". Großartige Natur-Beobachtungen machen, Freiheit spüren, stille und romantische Momente genießen - all das kann man durchaus auch in der touristischen Hauptsaison.

Dabei gibt es einen deutlich spürbaren Unterschied zwischen einem normalen Wochentag und den Wochenenden, an denen die Besatzungen der meisten Boote der großen Hausboot-Vermieter wechseln, bei schönem Wetter zahlreiche Boots-Ausflügler das kühle Nass genießen möchten oder auch mal das ein oder andere gemietete "Partyboot" aus Richtung Ruppiner See bis in die Lindower Gewässer schippert. Aber selbst dann kehrt gegen Abend fast überall überraschend wieder Ruhe ein - die allermeisten Hausbootbesatzungen, die in den Nachbarbuchten über Nacht vor Anker liegen, verhalten sich absolut vorbildlich. Und sollte Ihnen dennoch einmal jemand zu nah "auf die Pelle" rücken: Einfach Anker lichten und etwas weiter ziehen - so etwas kann man schließlich nicht mit jedem "Haus" - nur mit einem Haus-Boot ... Überraschend ruhig zeigen sich die Gewässer dann jeweils schon ab Sonntagabend oder Montagvormittag ...

Die höchste Frequentierung auf dem Wasser liegt über Christi Himmelfahrt sowie Pfingsten, gefolgt vom Zeitraum der Sommerferien in den östlichen Bundesländern.


Nebensaison
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    Oktober-Morgen auf dem Gudelacksee ...

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    ... In einem Turner-Gemälde erwachen

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    ... In einem Turner-Gemälde erwachen

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    Herbstmorgen auf dem Möllensee

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    Auf dem Möllensee - der Herbstwald zum Greifen nah ...

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    Klarer Herbsthimmel - auch am Abend ...

Wer es noch nicht erlebt hat, wird sehr überrascht sein: Mit dem Ende der Schulferien in Brandenburg, Sachsen und anderswo, verändert sich die Szenerie auf dem Wasser schlagartig, selbst wenn der Kalender noch ein Augustwochenende und die Wettervorschau schönstes Ausflugswetter zeigt. Wer es allgemein ruhiger mag, sollte sich erst jetzt oder auch bereits in der Vorsaison auf's Wasser begeben. Das Schöne daran: Auch "unter Deck", also im Kranichboot, können Sie es sich warm und gemütlich machen und haben dank großzügiger Verglasung freien Blick in die Natur und weit über's Wasser.


 Lindow

"Lindow ist so reizend wie sein Name: zwischen drei Seen wächst es auf und alte Linden nehmen es unter ihren Schatten."

(Theodor Fontane: "Wanderungen durch die Mark Brandenburg")

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Lindows kleinstädtische Beschaulichkeit und seine Lage zwischen Gudelack-, Vielitz- und Wutzsee sind ein guter Einstieg in die Kranichboot-Wasserwelt. Das klassizistisch geprägte (auffallend die vielen originalen Holztüren und Tore), geschichtsträchtige Städtchen mit romantischen An- und Ausblicken zwischen den Ruinen des alten Zisterzienserklosters (Vorbild für Fontanes Kloster Wutz in seinem "Stechlin"), dem Stadtfließ, der "Schönen Nonne" am Wutzsee und dem Marktplatz wirkt angenehm "entschleunigend" auf alltagsgestresste Besucher ... Die repräsentative, barocke Stadtkirche mit hohem Turm und Sauer-Orgel gilt übrigens als eine der schönsten der Mark Brandenburg und lädt im Sommer regelmäßig zu Konzerten ein.


 Umgebung (Mit dem Rad) erkunden
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Sollten Sie mit Fahrrädern anreisen (alternativ: Ausleihe von Mieträdern auch in einem Lindower Hotel möglich), können Sie unmittelbar vom Kranichboot-Liegeplatz aus wunderschöne Fahrradtouren unternehmen: Mitten durch die großen Wälder der Ruppiner Schweiz, immer nah an den Kanälen und Seen, diese über kleine Holzbrücken überwindend oder entlang von Ufer- oder Schlosspark-Promenaden. Über weite Strecken (als Orientierung dienen jetzt auch spezielle "Radweg-Knotenpunkte") gelangen Sie so durch unverbaute Landschaft bis in die Fontanestadt Neuruppin oder auch nach Rheinsberg (Schloss & Park, Kammeroper, Musikakademie, Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum). In östlicher Richtung gelangen Sie über Meseberg (Schloss, Gästehaus der Bundesregierung) nach Gransee zum Radfernweg Berlin-Kopenhagen.


Anreise Auch mit der Bahn

Der Lindower Bahnhof ist nur ca. fünf Gehminuten von unserem Liegeplatz entfernt! Auch einer Anreise mit ÖPNV / der Bahn steht also nichts im Wege. Auf Wunsch und nach rechtzeitiger Absprache können wir auch Ihr Gepäck vom bzw. zum Bahnhof transportieren.

Von April bis Oktober gibt es einen direkten Bahnanschluss mit der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) / Regionalbahn RB54 auf der Strecke von Löwenberg, über Herzberg und Lindow bis Rheinsberg. In Berlin gibt es gute Anschlüsse: direkt mit der RB54 von Lichtenberg bzw. von Gesundbrunnen mit dem RE5 und Umstieg in Löwenberg.

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